Klaus Kordon

(Monsun oder der weiße Tiger, 1848 - die Geschichte von Jette und Frieder)

Klaus Kordon wurde 1943 im damaligen Ost - Berlin geboren. Sein Vater fiel früh im Krieg, seine Mutter starb, als er 13 Jahre alt war. Er wuchs danach in einem Kinderheim auf. Sein erster Job war der eines Transport- und Lagerarbeiters. Später machte er das Abitur nach und studierte Volkswirtschaftslehre. Seine anschließende Tätigkeit als Exportkaufmann führte ihn in viele Länder. Nach einem missglückten Fluchtversuch 1973 aus der DDR mit seiner Frau kamen beide in politische Haft in der DDR und ihre Kinder wurden in ein Heim gesteckt. Es gelang die Ausbürgerung in die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1980 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt im Taunus.

Kein Wunder, dass nach diesem bewegten Leben die Bücher von Klaus Kordon stark geprägt von seinen persönlichen Erlebnissen sind, verbunden mit historischen Ereignissen. Im Vordergrund stehen Kinder und Familien, deren Schicksale schonungslos dargestellt werden, mit allen Grausamkeiten, Ängsten und Gefühlen, mit denen sie konfrontiert werden. Klaus Kordon wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Deutscher Jugendliteraturpreis 1995, Silberner Griffel, Zürcher Kinderbuchpreis, Buxtehuder Bulle).

Obwohl seine Bücher in so unterschiedlichen Kulturkreisen wie Indien (Monsun oder der weiße Tiger) oder im Deutschland von 1848 (1848 - die Geschichte von Jette und Frieder) spielen - immer sind es autenthische, zutiefst menschliche Romane, in denen Kinder das soziale Milieu und die Zeitgeschichte schildern, in der sie gefangen sind. Seine drei bekanntesten Romane sind die Trilogie aus "Die roten Matrosen", "Mit dem Rücken zur Wand" und "Der erste Frühling", die auch "Romane der Wendezeiten" genannt werden, da sie 1918, 1932/33 bzw. 1945 spielen und das Leben und Schicksal einer Berliner Hinterhoffamilie verfolgen. Für echte Klaus Kordon - Fans gehören diese Bücher als sehr bedeutende Werke dazu und werden daher hier erwähnt. Unseren Testlesern haben seine anderen Bücher jedoch einfach besser gefallen. Entscheidet selbst, was Euch am besten gefällt!

© kids-unlimited 2002



Bücher von Klaus Kordon:

Am 4. Advent morgens um vier. Eine Weihnachtsgeschichte. (ab 6 J.)

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Wünsche, die man am 4. Advent morgens um vier in den Schnee schreibt, gehen in Erfüllung, sagt der alte Hinnerk. MEHR GLÜCK!, schreibt Andreas und setzt vorsichtshalber seinen Namen darunter. So liest es im Vorüberreiten der geheimnisvolle Fremde. Und am Weihnachtsabend klopft er an die Tür ... Eine beinahe parabelhafte Weihnachtsgeschichte, von Julian Jusim mit zarten Farbbildern liebevoll illustriert.


als Cassette :
Am 4. Advent morgens um vier. Eine Weihnachtsgeschichte. Cassette. (ab 6 J.) Jetzt bestellen!



Die Reise zur Wunderinsel. Eine fast wahre Geschichte. (ab 8 J.)

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Silke ist sehr krank - und da erfüllen ihre Eltern ihr den allergrößten Wunsch: mit einem Segelschiff in die Südsee zu reisen. Silke lebt mit ihren Eltern am Rande eines großen Industriegebietes, wo schwarze Rauchschwaden in den Himmel steigen. Ist Silke deshalb so krank geworden? Die Ärzte glauben nicht mehr an Heilung. So beschließen die Eltern, ihrem Kind den allergrößten Wunsch zu erfüllen - mit einem Segelschiff in die Südsee reisen. Dorthin kommen sie zwar nicht, Abenteuer gibt es unterwegs jedoch genug. Und dann passiert etwas, das allen wie ein Wunder vorkommt...


Der liebe Herr Gott. Ein Schelmenroman für Kinder. (ab 11 J.)

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Emil Amadeus Gott ist von Beruf Postbote. Nachdem er seinen Kunden an einem Tag lauter schlechte Nachrichten zu überbringen hat, beschließt er ein bisschen lieber Gott zu spielen. In dem kleinen Harzer Dörfchen, wo die Geschichte vor mehr als hundert Jahren spielt, leben genau 187 Menschen. Jeder kennt jeden und Neuigkeiten verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Am besten von allen ist Emil Amadeus Gott informiert, von Beruf Postbote. Er versieht seinen Dienst gewissenhaft und genießt das Vertrauen aller. "Der liebe Herr Gott" ist ein geduldiger Zuhörer und deshalb überall gern gesehen - bis zu dem Tag, als er seinen Kunden lauter schlechte Nachrichten zu überbringen hat. Das betrübt ihn, und er beschließt, in Zukunft ein bißchen lieber Gott zu spielen. Ein Skandal kündigt sich an..


Frank oder Wie man Freunde findet. Roman in drei Teilen. (ab 12 J.)

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Klaus Kordon erzählt die Geschichte von Frank im geteilten Berlin "mit fast zärtlicher Behutsamkeit und großem Empfindungsvermögen" (Rias). Es ist zugleich die Geschichte seiner eigenen Kindheit. Die vorliegende Neuausgabe versammelt die Trilogie Brüder wie Freunde, Tage wie Jahre und Einer wie Frank. 1950 ist Frank sieben, 1953 zehn und 1956 dreizehn Jahre alt. Seine Mutter bewirtschaftet eine Berliner Eckkneipe, der Vater ist im Krieg gefallen. Für lange Zeit ist der große Bruder Burkie Franks Held, Freund und Ersatzvater. Dann muss Frank lernen, eigene Wege zu gehen. Er ist sowohl im Osten als auch im Westen der zweigeteilten Stadt zu Hause. Und wachen Auges erlebt er die Zeit, stellt Vergleiche an und findet zu eigenen Urteilen. Selbst der schwierige Stiefvater kann ihm seinen "Himmel" nicht nehmen, denn immer wieder findet Frank Menschen, die ihn mögen und ihm helfen.


Monsun oder Der Weiße Tiger. (ab 12 J.)

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Für Gopu, den Straßenverkäufer, ist es eine große Chance, weil Bapti, der Sohn des Fabrikanten, ihn als Boy haben will. Aber was sich in dem großen Haus in Madras abspielt, begreift Gopu nicht. Er flieht und findet Schutz bei den Obdachlosen. Bapti folgt ihm, sucht ihn - und dann kommt der Monsun. Die Geschichte einer großen Freundschaft und zugleich die Geschichte vom Leben der Menschen in Indien.


Monsun oder Der Weiße Tiger. Taschenbuch. (ab 12 J.)

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Für Gopu, den Straßenverkäufer, ist es eine große Chance, weil Bapti, der Sohn des Fabrikanten, ihn als Boy haben will. Aber was sich in dem großen Haus in Madras abspielt, begreift Gopu nicht. Er flieht und findet Schutz bei den Obdachlosen. Bapti folgt ihm, sucht ihn - und dann kommt der Monsun. Die Geschichte einer großen Freundschaft und zugleich die Geschichte vom Leben der Menschen in Indien.


Achtzehnhundertachtundvierzig ( 1848). Die Geschichte von Jette und Frieder. (ab 14 J.)

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Die bewegende Geschichte von Jette und Frieder, ihrem Leben und ihrer Liebe vor dem Hintergrund des dramatischen Verlaufs der Revolution von 1848 in Berlin, aus der für alle Hoffnung wächst.


Achtzehnhundertachtundvierzig (1848). Die Geschichte von Jette und Frieder. Taschenbuch. (ab 14 J.)

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Die bewegende Geschichte von Jette und Frieder, ihrem Leben und ihrer Liebe vor dem Hintergrund des dramatischen Verlaufs der Revolution von 1848 in Berlin, aus der für alle Hoffnung wächst.


Ich möchte eine Möwe sein. Erzählung. (ab 14 J.)

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Vera verliebt sich in den Ferien in Jan, der sich ein kleines Paradies geschaffen hat. Darf und kann sie sich auch in ein Paradies zurückziehen oder soll sie sich einmischen in die Welt? Vera fährt ans Meer. In Mutter Gormsens kleinem Haus an der Nordsee will sie abschalten von dem Ärger, den sie hinter sich hat, will radfahren, die Landschaft genießen, lesen. Beim Stöbern im Trödelmarkt eines alten Bauernhofs lernt sie Jan kennen, der den Hof seines Großvaters in ein kleines Paradies verwandelt hat. Zwischen seinen Tieren, Pflanzen und all dem Trödel führt er ein Leben ohne Zwänge. Vera verliebt sich ihn - zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht die Fragen wären, die Vera bedrängen. Darf sie sich in ein Paradies zurückziehen, während rundum alles kaputtgaht? Muß sie sich nicht einmischen, muß sie nicht kämpfen für das, was ihr wichtig ist? Und gibt es für Jan und sie eine Zukunft?


Paule Glück. Das Jahrhundert in Geschichten. (ab 14 J.)

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In dreizehn Geschichten über Berliner Kindheiten zwischen 1904 und heute zeichnet Klaus Kordon ein lebendiges Bild des 20. Jahrhunderts. 1904: Jeden Morgen trägt Paule Zeitungen aus, um für seine Familie etwas hinzu zu verdienen. Doch dann wird der Vater arbeitslos und für Paule ist es aus mit dem Lernen: Er fängt in der Fabrik als Heizer an. 1941: Für Wolf ändert sich vieles, als er plötzlich den gelben Stern tragen muss. Vorher ist er einer unter vielen gewesen; nun können alle sehen, dass er Jude ist. 1984: Gabi und Katja gehen beide in Berlin zur Schule, die eine in Berlin-Ost, die andere in Berlin-West. Sie leben in zwei völlig verschiedenen Welten. - In seinen Geschichten von Berliner Kindern spannt Klaus Kordon einen weiten Bogen über das ausgehende Jahrhundert und lässt damit Zeitgeschichte lebendig werden. Völlig neu bearbeitete, um neue Geschichten erweiterte Neuausgabe des 1985 im Erika Klopp Verlag erschienenen Hände hoch, Tschibaba!


Wie Spucke im Sand. (ab 14 J.)

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Die dreizehnjährige Munli geht einen weiten Weg. Aufgewachsen in einem indische Dorf, soll sie mit dem brutalen Adoor verheiratet werden. Sie flieht in die Berge zu den Rebellen. Das Leben unter den Gesetzlosen ist ihr auf die Dauer nicht möglich, so flieht sie erneut. In der großen Stadt Allababad trifft sie endlich Frauen und Mädchen, die ihr helfen.


Wie Spucke im Sand. Taschenbuch. (ab 14 J.)

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Die dreizehnjährige Munli geht einen weiten Weg. Aufgewachsen in einem indische Dorf, soll sie mit dem brutalen Adoor verheiratet werden. Sie flieht in die Berge zu den Rebellen. Das Leben unter den Gesetzlosen ist ihr auf die Dauer nicht möglich, so flieht sie erneut. In der großen Stadt Allababad trifft sie endlich Frauen und Mädchen, die ihr helfen.


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