Charles M. Schulz

(Die Peanuts, Snoopy und Charlie Brown)

Charles M. Schulz dürfte der weltbekannteste Kartoon-Zeichner sein. Er wurde am 26.11.1922 in Minneapolis in den USA geboren. Seine Eltern besaßen einen Friseurladen. Schon im Kindergarten wurde ihm eine großartige Künstlerkarriere vorhergesagt, da er außergewöhnlich gut zeichnen konnte. Soweit Charles M. Schulz überhaupt zurückdenken kann, wollte er immer Kartoon-Zeichner werden und jeden Tag einen neuen Kartoon zeichnen. Er besuchte eine Kunstschule in Minneapolis. Bevor er jedoch seinen Beruf richtig aufnehmen konnte, musste er in den Zweiten Weltkrieg ziehen. Unter seinen Kameraden wurde er bald bekannt durch Comic-Zeichnungen über das Leben in den Kasernen, die er auf deren Briefe an die Heimat malte.

Zurück in St. Paul in den USA, hätte er beinahe eine Arbeit als Grabsteinmaler begonnen. Stattdessen wurde er Angestellter bei einer Zeitschrift, die die katholische Kirche herausgab. Kurz darauf nahm er einen zweiten Job als Zeichenlehrer an seiner alten Kunstschule an und traf mit vielen anderen Künstlern zusammen. Einer seiner Freunde hieß Charlie Brown. Ein rothaariges Mädchen brach sein Herz. Schließlich bekam er für die "St. Paul Pioneer Press" den Auftrag, wöchentlich einen Kartoon zu produzieren. Charlie Brown wurde eine der Hauptpersonen der "L´il folks". Bald darauf schloss er mit dem "United Feature Syndicate" in New York einen Vertrag ab. Die "L´il folks" wurden jedoch in "Peanuts" umgetauft, ein Name, mit dem Charles M. Schulz sich nie anfreunden konnte, weil er ihn als würdelos empfand. Das Format wurde auf einen Streifen von vier Feldern festgelegt, der in jede Zeitung passt. Bis heute hat sich das Konzept gehalten, und die Peanuts sind 50 Jahre danach einer der beliebtesten und dauerhaftesten Kartoons geworden. Snoopy durfte in der Apollo Raumkapsel mit zum Mond fliegen. Linus´ Schmusedecke steht im Wörterbuch. Die Peanuts erscheinen in 2.600 Zeitungen.

Nach einer schweren Erkrankung beschloss Charles M. Schulz, ab dem 13. Februar 2000 nicht mehr weiterzuzeichnen. Er starb am 12. Februar 2000, einen Tag vor dem Erscheinen seines letzten Kartoons.

© kids-unlimited 2000


Bücher von Charles M. Schulz:

Snoopy und die Peanuts, Bd. 1, Einfach unschlagbar

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Die beste Lektüre für ruhige Momente und stille "Örtchen"

Peanuts Gang. Jeder bekommt goldene Steine, nur ich nicht!

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Alle bekommen ab und zu einen goldenen Stern. Fürs Pünktlichsein, für gute Rechtschreibung und lauter solche Dinge. Alle, nur Peppermint Patty nicht, niemals! Und nun sind die Goldenen Sterne verschwunden. Nur gut, daß Snoopy ein so überaus geschickter Detektiv ist!

Gott sei Dank, Charlie Brown

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Zum erstenmal liegt hier eine Auswahl der religiösen Themen aus den weltberühmten Peanuts-Geschichten vor. Gott sei Dank, Charlie Braun, daß es dich gibt. Gäbe es ihn nicht und die anderen Peanuts. wir würden noch irnmer auf das kleine Wunder warten, das unserer Seele Flügel macht. Das klingt religiös und ist es auch. Denn die Peanuts sind religiös, und das ist kein Wunder, weil ihr Schöpfer, Charles M. Schulz, selber religiös ist und Laienprediger in einer amerikanischen Freikirche dazu. Aber auf welche Weise sie religiös sind, so alltäglich, unangestrengt und liebevoll, das ist schon wunderbar. Ein kleines Wunder dieses "Evangelium nach den Peanuts".

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